Das eigene Gefühlsbarometer berücksichtigen

Bejahe das Gefühl, das sich zeigt (= Akzeptanz) in dem Wissen, dass es ein Gefühl ist (versus DU!). Dein Gefühl ist Feedback und damit ein Hinweis auf deine Gestimmtheit. Diese Form der Selbsterfahrung ist bestens geeignet, bei dir zu sein. Besonders hilfreich ist diese Achtsamkeit, wenn du dich in irgendeiner Art unwohl fühlst (unruhig, nervös, ängstlich, gereizt, ungeduldig …). So kannst du auch in stürmischen Zeiten in deiner Mitte sein.

Innere Konflikte lassen sich lösen – alleine oder mit professioneller Hilfe. Wichtig ist zu akzeptieren, dass diese Konflikte der eigenen Überzeugungslandschaft entspringen und sich deshalb der Lebensalltag gerade so unangenehm anfühlt.

Deine bewussten Überzeugungen steuern auch deine körperlichen Funktionen. Und jede deiner Gefühlsregungen wirkt sich auf deine Körperchemie aus. Der eigene Organismus setzt die körpereigenen Hormone ebenso frei in der Umgebung wie den Atem. Wir schaffen auf diese Weise um uns unser »eigenes Klima«, das seinen eigenen Einfluss ausübt. Jeder weiß, was unter »dicker Luft« zu verstehen ist. Nun, dann sind die Freisetzungen in ziemlich konzentrierter Form vorhanden. Wir sind also in vielerlei Hinsicht in permanenter Wechselwirkung mit »der Welt« und deshalb ist es so relevant, was wir ausstrahlen, ganz egal in welcher Hinsicht.

Deine körperlichen Reaktionen (Gefühle und jegliche Art von Symptomen) sind eine wunderbares »Sicherheitssystem«, das klar darauf hinweist, dass ggf. eine Änderung dringend notwendig ist.

Die Erkenntnis, dass du deine persönliche Realität selbst schaffst, kann daher sehr befreiend auf dich wirken. Die Annahme und Übernahme der Eigenverantwortung öffnet gleichsam den eigenen Gestaltungsraum. Statt »Jammern und Klagen« lieber Akzeptieren und Gestalten! Auf diese Weise entfalten sich deine Kraft, deine Lebensfreude und deine Vitalität hin zu einem lebendigen Sosein.

Limitierende Glaubenssätze zu identifizieren, diese zu entmachten und konstruktive Glaubenssätze zu installieren, bildet die Basis zur bewussten Veränderung deiner Lebenssituation. Denn das, was du für wahr hältst, erfährst du auch tatsächlich als wahr.  Woraus ist deine Wahrheit gebaut?

Deine persönliche Realität entspringt deiner Seelenlandschaft, der Humuserde deiner Erwartungen, deiner Überzeugungen, deiner Gedanken und Gefühle. Dein Bewusstsein ist wie ein Fenster, durch das du nach draußen schaust und dabei deine eigenen Geistesfrüchte erblickst.

Wovon wir überzeugt sind, daran glauben wir. Die andauernden Selbstgespräche, die wir (lautlos) führen, sind fortwährende Autosuggestionen, die den eigenen Überzeugungen entspringen. Was unpassend ist, wird schnell ignoriert oder verworfen. Nach dem Motto: »Was nicht sein darf, nicht sein kann«. Sich selbst überlassen, wird dieses permanente Selbstgespräch nur auf Bestätigungen der eigenen »Welt«aus sein, wodurch die verwurzelten Überzeugungen weiterhin verfestigt werden. Woraus sich diese Überzeugungen gebildet haben, mag vielleicht ganz interessant sein. Von zentraler Bedeutung ist vielmehr, dass sie aktuell ihre Wirkungsmacht entfalten und welche Auswirkung so auf die eigenen Lebensumstände erzeugt wird.

Setzt du dein Bewusstsein für die Überprüfung deiner Glaubenssätze ein, dann überprüfst du auch ganz bewusst mit einer prüfenden Intention, jeglichen Glaubenssatz, der an dich herangetragen wird. Du nimmst dann auch deine intuitiven Einsichten wahr und erkennst Wahrhaftiges.

In Situationen, in denen deine innere Weisheit Gefahr wahrnimmt, will sie sich dieser unmittelbar konstruktiv stellen und trifft ggf. selbstregulierende Maßnahmen. Denn erweisen sich die Mittel und Wege des Bewusstseins in der aktuellen Situation als untauglich, umgeht das intuitive Selbst die Schranke des Bewusstseins und findet einen Umgang mit der Situation vorbei an den blinden Flecken der Ratio und des Egos. Aus dem Wildwuchs der vielen widersprüchlichen Überzeugungen werden die lebensfreundlichsten und miteinander harmonischen ausgewählt und eruptiv als Offenbarungswissen ins Bewusstsein katapultiert. So werden unmittelbar und sehr effektiv neue Verhaltensmuster gebildet. Solche unmittelbaren Veränderungen geschehen eher selten. Daher ist es unabdingbar, sich der eigenen BewusstseinsinhaltE bewusst zu werden und ihre Zweideutigkeiten zu erkennen, die auch auf der körperlichen Ebene zeigen können. – Es gibt keine Zufälle!

©Felicitas Waltemath 2018 | intrapersonale®

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